I-FIRE – Feier mit den Champions!

Podcast-Feature: Preview für den 23.11.2012 im Ingolstädter „Ohrakel“

„Feier mit den Champions! Wer will lieber langsam? Geh zu den andern! Jump alle Mann! Jump noch mal!“ Der Song ‚Champions‘ ist Programm und eine klare Kampfansage an die Lethargie. Frei von Weichspüler und anderen künstlichen Zusätzen schleudert I-FIRE im musikalischen Vollwaschgang mit höchster Umdrehungszahl. Davon überzeugen kann sich das Publikum am 23. November im Ingolstädter ‚Ohrakel‘.

I-FIRE on Tour

I-Fire on Tour ©Niculai_Constantinescu

Auf der aktuellen Tour überzeugt I-FIRE mit Optimismus und tiefgründiger Sozialkritik. I-FIRE bietet einen Sound-Cocktail aus Ska, Rootsreggae, fetten HipHop-Beats und satten Riddims. Die nordischen Caballeros haben eine klare Mission. Provokante Rhymes paaren sich mit purer Lebensfreude. Kraftvoll beweist das Hamburger Original, wie gut die deutsche Sprache mit jamaikanischen Rhythms harmonieren kann.

Die drei Mikrofon-Teaser Robert ‚Rawbird‘ Schlepper, Fritz ‚Free‘ Kschowak und Nils ‚Dub-Ill-You‘ Wieczorek heizen den Dancehall-Junkies mächtig ein. Gitarrist Marcus Arnold streut musikalische Einflüsse von Jimi Hendrix bis Bob Marley ein, Keyboarder Valentin Heinrich gibt den elektronischen Input und Anton Soetrisno treibende Bass-Tunes. Drummer Andreas Feldmann gleicht einer Dampfmaschine. Und für einen ordentlichen Hurrikan aus der Brass-Section sorgen Posaunist Nils Nöhden mit Trompeter Niklas Ulrich.

I-FIRE an der Rennbahn

I-FIRE – der Partygarant ©Michael_Schulz

2004 haben sich in I-FIRE neun Energiebündel gefunden, nachdem Robert ‚Rawbird‘ und Fritz ‚Free‘ bereits als Raw-N-Free unterwegs waren (aktuelle CD ‚Highgrade Propaganda‘ mit DJ SDAG). I-FIRE produziert unter dem Label I-FIRE-Empire 2007 das Debüt-Album ‚Vom Schatten Ins Licht‘. 2010 folgt der Longplayer ‚Bigger Better Hotter‘, dessen Single-Auskopplung ‚Champions‘ erstmals bundesweite Aufmerksamkeit erlangt.

 „Wenn nur die nervigen Bandkollegen nicht immer mitreden wollten!“, flachst ‚Rawbird‘ zum Thema Studioarbeit. ‚Free‘ versichert: „Auch wenn die Bühne das Credo ist und es im Studio manchmal recht durchgeknallt zugeht, gehört definitiv beides zu unserem Lebenselixier!“

Heizen dem Publikum mächtig ein! ©christopher_masch

Die stetig wachsende Fangemeinde verdankt I-FIRE der Bühnenpräsenz bei Festivals in der Bundesrepublik wie Chiemsee Reggae Summer, Dockville, Summer Jam und Lunatic, Fusion und Fête de la Musique in Berlin. Auch in der Schweiz und Österreich hinterließen I-FIRE Spuren. „Toll wäre demnächst mal ein Gig in Holland“, sagt ‚Free‘. „Frankreich und Polen haben eine beachtliche Reggae-Szene, die es noch zu erobern gilt.“

Die Frage nach Publikumsunterschieden im Nord-Süd-Gefälle verneint ‚Rawbird‘: „Außer vielleicht, dass im Norden tendenziell Dancehall überwiegt und im Süden eher Rootsreggae.“ ‚Free‘ streut ein: „Zudem treffen wir lustigerweise oft auf die selben Gesichter, was für die enorme Mobilität der Fans spricht.“ Das wissen I-FIRE zu schätzen und entlohnen dies gerne mit zweistündigem Live-Programm.

I-FIRE bringt die Halle zum Kochen!  ©christopher-masch

I-FIRE bringt die Halle zum Kochen! ©christopher_masch

Robert erinnert sich an einen Auftritt 2011 im Hamburger ‚Grünspan‘, bei dem unter anderem auch der ‚Echt‘-Ex-Drummer Florian Sump alias Jim Pansen am Start war: „Da brachten wir es sogar auf geschlagene vier Stunden!“ Das lässt den Rückschluss zu, der Name I-FIRE käme von rot durchzechten Augen. „Nicht nur“, lacht ‚Free‘, „sondern auch vom leidenschaftlichen Feuer in uns und vom Feiern als solches.“

Nach Konzerten in Lüneburg und Köln steht als nächstes Bayern auf dem Plan. Vegetarier ‚Rawbird‘ gibt zu, die fleischlastige bayrische Küche bereite ihm zwar so manches Problem, dafür würde er aber langsam mit dem Dialekt warm. „Immerhin wissen wir mittlerweile was ‚spuits weida‘ bedeutet!“

Die Reggae-Combo I-FIRE   ©Michael_Schulz

Die Reggae-Combo I-FIRE ©Michael_Schulz

Trotz Tourstress kann es I-FIRE nicht lassen und tüftelt bereits an neuen Songs, deren Tauglichkeit sie am aktuellen Live-Publikum testen. Fans dürfen sich also auf ein neues I-FIRE Album freuen und vorab mit den ‚Champions‘ im Ingolstädter ‚Ohrakel‘ feiern.

[von Melanie Nunner]

Bild und Audiomaterial mit freundlicher Genehmigung des Rosegarden-Managements/Gino Naschke.

 

Nur für Heute – ein Dekalog der Gelassenheit

Wiesn

Nur für Heute zum Hören: Diese Sammlung von zehn Verhaltensempfehlungen für einen Tag wird Johannes XXIII. zugeschrieben. Die unterlegte Klaviermusik bei jamendo.com als cc Lizenz heißt: „Emotions“ von Alexander Franke. Sprecherin: Marlene von Busch. Die verwendeten Bilder sind eigene Bilder. Nur für Heute zum Anhören als Podcast.

Café Liebling: „Jeder zahlt, was er will“

 

Franz Wieshammer, einer der drei Betreiber des Café Liebling

Franz Wieshammer, einer der drei Betreiber des Café Liebling (Foto: Vojko Hochstätter)

An der Getränke- und Speisetafel des Café Liebling  im Münchner Stadtteil Haidhausen sucht man vergeblich nach einem Preis. Auf den ersten Blick wirkt das kleine Café im Retro-Look nicht ungewöhnlich: kleine Tische, durchgesessene Ohrensessel, eine Mischung aus Kiosk und Wohnzimmer – bis auf eine Besonderheit: Hier bleibt jedem Gast selbst überlassen, was er bezahlen möchte. Gegründet wurde das Drei-Mann-Unternehmen 2008 aus Idealismus und Leidenschaft.

Wie das ungewöhnliche Geschäftsmodell in der Praxis funktioniert erzählt uns Franz Wieshammer, einer der Mitbegründer.

Ein Beitrag von Vojko Hochstätter (Sprecher), Andrea Gerum, Tanja Haydn und Bernhard Galler
Interview: Vojko Hochstätter und Andrea Gerum

Zum Podcast geht’s hier

 

Neue Arbeit – Neue Wirtschaft – ein Gespräch mit Philosophieprofessor Frithjof Bergmann

Vortrag zum Thema "Neue Arbeit - Neue Wirtschaft" von Prof. Frithjof Bergmann am 5.11.2012 in der Schweisfurthstiftung, München.
Vortrag zum Thema "Neue Arbeit - Neue Wirtschaft" von Prof. Frithjof Bergmann  am 5.11.2012 in der Schweisfurthstiftung, München.

Prof. Frithjof Bergmann – Bildrechte: Manuela Knipp-Lillich
info@mkl-medienarbeit.de

Die anhaltende Finanzkrise und steigende Arbeitslosigkeit werfen weltweit die Frage auf, wie lange unser Wirtschaftssystem den Belastungen noch Stand hält. Sind ständiges Wachstum und die Beibehaltung der gängigen Arbeitsstrukturen die Antwort auf diese Fragen? Oder gibt es neue Wege, die uns in die Zukunft führen? Der bekannte Vordenker und Philosoph Frithjof Bergmann hält zu diesem Thema Vorträge auf der ganzen Welt. Am 5. November war er zu Gast in der Schweisfurth-Stiftung in München. Vor Beginn der Veranstaltung hatten wir Gelegenheit mit ihm zu sprechen.

Hier geht’s zum Podcast (4:05 min)

 

Aufgenommen und eingesprochen am 5. November 2012

AutorInnen:
Kathrin Stemberger, Manuela Knipp-Lillich, Hans-Peter Pfeil, Christina Freiberg
Sprecherin:
Manuela Knipp-Lillich
Gesamtschnitt:
Kathrin Stemberger und Hans-Peter Pfeil
Bildrechte:
Manuela Knipp-Lillich

Hintergrundgeräusche aufgenommen während der Veranstaltung